4/18 – Lasertag

Da sich zum Glück gleich in St. Stefan bei Wolfsberg ein Laserdrom befindet, hat sich Apollonia mit Freunden aufgemacht, dieses endlich zu erkunden.

Lasertag oder Lasergame ist ein Spiel, bei dem mehrere Spieler oder Teams versuchen, verschiedene Aufgaben zu lösen und Punkte zu sammeln. Dafür steht einem ein ungefährlicher Infrarotsignalgeber – ein Phaser –  zur Verfügung. Teamplay und Geschicklichkeit sind gefragt!

Die alte Gokarthalle in St. Stefan wurde in ein imposantes, in Schwarzlicht getauchtes Laserdrom (eine Halle für Lasertag-Spiele) umgestaltet. Jeder Spieler trägt eine Weste mit Sensoren an Vorder-, Rück- und Schulterseite, die Treffer, sowohl gegebene als auch erhaltene, werden registriert und an den Zentralcomputer gesendet, der diese auswertet.

Für Trekkies zusammengefasst:
DaSmeymaj bIngDaq chaH DIbeQmoHchu‘ jay‘!   

Es bleibt eigentlich nur Eines zu sagen:
Versuchen Sie es selbst!
Es macht ungeheuren Spaß!!!

Info:  www.megalasergame.at

 

 

3/18 – (Eier)-Köpfe

Klar, minimalistisch und höchst anspruchsvoll – diese Eigenschaften verbindet das Graphikerleben mit dem Künstlerleben von Brandy Brandstätter.

Über Jahrzehnte prägt Brandy die heimische Werbeszene mit seinem außerordentlichen Stil. Er ist Vorreiter, zählt immer zur Avantgarde. Und er sorgt mit seinem preisgekrönten Graphic Atelier in Klagenfurt und Hamburg für geniale Designs. Mit einem künstlerischen Auge, mit viel Fingerspitzengefühl und natürlich mit Perfektion in der Ausarbeitung eröffnet er der Betrachterin, dem Betrachter neue Welten. Werbung wird zur Kunst, zur Alltagskunst, die Emotionen erzeugt.

In den letzten Jahren führt Brandy neben seinem Graphikerleben auch ein Künstlerleben. Aus der Alltagskunst wird gar nicht alltägliche Kunst. Denn sein großflächiges Denken setzt er in eindrucksvolle Installationen um. Seine ersten spektakulären Exponate werden in den jährlich wechselnden Gruppenausstellungen im Kunsthaus:Kollitsch gezeigt.

In der viel beachteten Ausstellung INGEBORG HAT EIN EI GELEGT im Klagenfurter Musil-Haus anlässlich der Tage der deutschsprachigen Literatur wirft Brandy ein eigenwilliges Licht auf die Literatin Ingeborg Bachmann. KOPFLASTIG geht es auch weiter: mit Installationen und Fotocollagen in der Galerie am Kopfbahnhof zeigt Brandy, worüber er sich den Kopf zerbricht. Mit DAS KREUZ IM WEG im Klagenfurter Dom setzt sich Brandy Brandstätter mit der Wahrnehmung und der Selbstwahrnehmung auseinander. Und wie bei allen seinen Werken wird die Betrachterin, der Betrachter nachher vieles anders sehen.

Ab 10. März sind die „Köpfe“ im Hotel Ronacher in Bad Kleinkirchheim bei den Kulturgastspielen mit Harald Krassnitzer zu sehen.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht auch Ihnen eine interessante Oster(eier)zeit – aber machen Sie sich bloß keinen Kopf. : )

 

Siehe dazu:

Brandy Brandstätters Kunst

Kreuz im Weg

 

 

2/18 – Mariä Lichtmess

Am 2. Feber ist bei uns Mariä Lichtmess oder Maria Reinigung, wo das wiederkehrende Licht gefeiert und Kerzen geweiht werden. Lichtmess ist ein Lostag in vielerlei Hinsicht. So kann man zu Lichtmess endlich den Frühling erahnen. Denn nun endet endgültig die Weihnachtszeit. Die Tageslänge nimmt spürbar zu, um zirka eine Stunde, heißt es. Zu Lichtmess endete auch das Bauernjahr, Knechte und Mägde bekamen ihren Restjahreslohn ausbezahlt und konnten eine neue Dienststelle antreten.

Lichtmess geht auf Imbolc zurück, eines der vier großen irisch-keltischen Feste. Imbolc ist ein Lichterfest, deren Rituale oftmals eine Mehrzahl an Kerzen beinhalten, mancherorts werden auch Freudenfeuer entzündet. Zu Imbolc beginnt der keltische Frühling. Es bezeichnet das erste Milchgeben der Schafe im neuen Jahr, die bald darauf die Frühjahrslämmer gebären. Weiters ist es ein Reinigungsfest (Imbolc bedeutet Rundum-Waschung), Frühjahrsputz sozusagen. : )

Es ist das Fest der Heiligen Brigid bzw. Heiligen Brigitta (von Kildare). Sie ist die Schutzpatronin des Heimes und des Herdfeuers, des Viehs, der Kinder und Wöchnerinnen, überhaupt der Frauen, die sie an entscheidenden Stationen ihres Lebens bewacht. Bei den Kelten war Brigid eine dreigestaltige Göttin, als Jungfrau, Mutter und Greisin verkörperte sie die drei Seiten der weiblichen Schöpfungskraft, von der Geburt bis zum Tod.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht Ihnen einen baldigen Frühling, denn wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit (was heuer der Fall war), ist der Frühling nicht mehr weit.

 

1/18 – Silvesterschmaus

Viele Möglichkeiten gibt es, ins neue Jahr hineinzurutschen. Wir wählten heuer den kulinarischen Weg und haben das nicht bereut.

Da man angeblich zu Silvester kein Huhn essen soll, weil ein Hendl nach hinten krampelt, während das Schwein mit der Schnauze nach vorne gräbt – und es soll ja vorwärts gehen im neuen Jahr – begannen wir mit Wildschweinrücken, kurz scharf angebraten. Köstlich!

Aber auch der Hase als Vorbote des Frühlings wurde verkostet, sowohl der Haushase als auch sein freilebender wilder Geselle. Die Meinungen dazu, welcher denn nun besser schmecke, waren zweigeteilt, denn beide waren einfach deliziös.

Auch die oftmals, aber zu Unrecht verschmähten Innereien wurden verkostet. Wer kann schon von sich behaupten, Wildhasennieren gegessen zu haben?

Und so herrlich vor sich her schmausend ging der Silvesterabend viel zu schnell vorüber. Mit dem obligatorischen Schweinskopf und dem Gulasch während des Neujahrskonzertes wurde schließlich das neue Jahr begrüßt.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht auch Ihnen ein ambrosisches 2018!

12/17 – Schellen

Das ist wie mit der Blume. Wenn du eine
Blume liebst, die auf einem Stern wohnt, so ist
es süß, bei Nacht den Himmel zu betrachten.
Alle Sterne sind voll Blumen.

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es sein, als lachten alle Sterne, weil
ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf
einem von ihnen lache. Du alleine wirst Sterne
haben die lachen können!

Es wird sein, als hätte ich dir statt der Sterne
eine Menge kleiner Schellen geschenkt,
die lachen können.

Mein Stern wird für dich einer der Sterne sein.
Dann wirst du alle Sterne gern anschauen…
Alle werden deine Freunde sein.

Der kleine Prinz
Antoine de Saint-Exupéry

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder  wünscht Ihnen eine gute und nicht ganz so hektische Vorweihnachtszeit.

11/17 – Die Rockerbraut im Steuerbüro

Seit dem Sommer wird das Steuerbüro Dr. Schönfelder durch eine neue Mitarbeiterin tatkräftig und flink unterstützt. Martina Kandler stammt  aus Hohentauern am beeindruckenden Triebener Tauern in der Steiermark.

Das Dorf mit ca. 400 Einwohnern liegt auf einer Seehöhe von knapp 1.300 Metern; es ist also nicht verwunderlich, dass Martina ein Naturfreak ist. Sie liebt es in den Bergen zu wandern, mag den Winter und die Kühle. Heiße Sommer, Großstädte und Shoppingtempel sind ihr ein Gräuel.

Nach ihrer Matura im Stiftsgymnasium Admont studierte Martina Medien und Kommunikationswissenschaften an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Im Zuge dessen verbrachte sie ein Auslandssemester in Skandinavien. In der finnischen Hafenstadt Vaasa am Bottnischen Meerbusen konnte sie so richtig ihrer Vorliebe frönen im Freien zu wandern und dem Meer zu lauschen.

Doch der Bachelor of Arts war ihr nicht genug, und so studiert sie nun noch Wirtschaft und Recht. Ihr Feuerstuhl kommt da gerade recht, wenn sie nach ihrer Arbeit bei uns schnell in die Vorlesung braust.

Tja, im Steuerbüro Dr. Schönfelder geht’s eben zack-zack. 🙂

 

10/17 – Am und im Griffner Schlossberg

Viele kleine Schätze gibt es in Kärnten; so zum Beispiel den Schlossberg in Griffen. Er fällt markant ins Auge, insbesondere wenn man auf der Autobahn unterwegs ist. Und als altbekannte Freunde von Apollonia wieder einmal in Kärnten weilten, wurde die Gelegenheit endlich beim Schopf gepackt.

Im Inneren des Felsens befindet sich die Griffner Tropfsteinhöhle, sie gilt als bunteste Schauhöhle Österreichs. Klein, aber oho, mit konstanten acht Grad, wurde sie schon in der Steinzeit von Menschen als Unterschlupf benutzt. Werkzeuge, aber auch Knochenfunde von Riesenhirschen und Wollnashörnern belegen dies.

Oben auf dem Berg zeigen sich Reste einer Wehrburg, im 12. Jahrhundert von den Bamberger Fürstbischöfen – wie oft in Kärnten – erbaut. Sie galt als uneinnehmbar, aber Blitzschlag, Wind und Wetter zusammen mit maroden Dächern führten schließlich doch zu ihrer Zerstörung. Im Jahre 2000 wurde mit den Sanierungsarbeiten der Ruine begonnen. Mehrere Wanderwege führen nun nach oben, der Ausblick dort ist weit und beeindruckend.

Ein besonderes Kleinod befindet sich etwa zwei Kilometer davon entfernt – Stift Griffen. Dieses ehemalige Prämonstratenser Stift in spätromantischer bis barocker Bauweise sollten Sie sich ebenfalls nicht entgehen lassen, wenn Sie schon mal da sind – findet Ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder.

 

9/17 – Das Essbesteck

Als (Ess-)Besteck bezeichnet man generell Werkzeuge, die der Nahrungsaufnahme dienen. Während in vielen Kulturen weltweit auch heute noch mit den Fingern gegessen wird, verwendet man in Europa Messer, Gabel und Löffel.

Allerdings ist die Verwendung einer Gabel eine vergleichsweise neue Sitte. Vorher wurde bei uns neben dem Löffel ebenfalls mit den Händen gegessen.

In Ostasien wiederum wird es als barbarisch angesehen, sich mit spitzen Gegenständen zum Mund zu fahren, dort werden statt Gabeln Essstäbchen verwendet.

Der Löffel ist uralt und wurde schon bei altsteinzeitlichen Grabungen gefunden. Er ist schlicht der schöpfenden Hand nachempfunden und ergibt bei sehr heißen Suppen durchaus Sinn.

Auch das Messer existiert schon lange, allerdings nicht als Esswerkzeug. Es wurde lediglich vor dem eigentlichen Essen zum Zerkleinern der Nahrung benutzt.

Gabeln, ob zwei-, drei- oder vierzinkig, gab es schon in römischer Zeit. Allerdings wurden sie meist nur zum Vorlegen verwendet. Im christlichen Mittelalter wurde die Gabel sogar als Werkzeug des Teufels angesehen und daher nicht verwendet; in Klöstern somit lange Zeit ausdrücklich untersagt.

Die durchgängig gleichzeitige Benutzung von Gabel und Messer während des Essens setzte sich erst relativ spät im bürgerlichen Europa des 19. Jahrhunderts durch.

Ein schwieriger Zungenbrecher (Ich habe das Besteck zu spät bestellt) lautet, aber natürlich nur im Dialekt: „I hob dos B’steck z’spot b’stellt.“

Und für die Fortgeschrittenen: „I hob dos Speck-B’steck z’spot b’stellt.“

Das wünscht Ihnen Ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder natürlich nicht. Guten Appetit!

 

8/17 – Schweden

Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Reisezeit.

Karin entspannte heuer mit Ihrer Familie in Skandinavien. Sie mieteten sich ein Haus in Mittelschweden in der Nähe von Lindesberg; eine hügelige Landschaft, gesprenkelt mit  vielen langgestreckten Seen.

Auch ihr Holzhäuschen lag an einem kleinen Gewässer. Wie dort üblich, fuhren sie mit dem Ruderboot hinaus aufs Wasser, denn ihre Abendmahlzeiten mussten erst gefischt werden. Aber umso köstlicher schmeckten dafür diese fangfrischen Fische, die abends am Ufer gegrillt wurden.

Untertags waren Rad- und Wandertouren angesagt; auch längere Ausflüge wurden unternommen, denn das Land ist sehr weit und dünn besiedelt. Schweden hat um die 10 Millionen Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von 22 Einwohner pro km² entspricht. Im Vergleich dazu hat Österreich 105 Einwohner pro km² und Deutschland 230.

Selbstredend wurde die berühmte monumentale Skulptur „Jacqueline“ von Pablo Picasso  in Kristinehamn besucht. Diese 15 Meter hohe Statue gilt als das weltweit größte Picasso-Kunstwerk und soll seine Frau darstellen.

Schließlich ging es zurück in die Hauptstadt Stockholm; gewöhnungsbedürftig  nach all der Ruhe. Entspannt und frisch gestärkt kehrte Karin wieder ins Steuerbüro Dr. Schönfelder zurück. Wir hoffen, auch Sie haben heuer solch einen erholsamen Urlaub.

7/17 – Weltanschauung

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling. „Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“ „So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“ „Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“ „Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“ „Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…..“

 

Anonymus