7/18 – In der Schleppe Brauerei

Jedem Klagenfurter ist sie sowieso ein Begriff:
die Schleppe Brauerei.

Schon seit dem Jahre 1607 wird vor den Klagenfurter Toren, dank eigener Quelle mit hervorragendem Wasser, das Schleppe Bier gebraut. Zuerst das damals Kärnten-typische Steinbier, ab 1827 folgte allermodernstes Biergebräu, Dampfbier. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts schließlich untergäriges Bier wie wir es heute kennen, also z.B. Märzen, Pils, Bock, Doppelbock, Dunkel, …

Die Flaschenabfüllung erfolgt seit einigen Jahren in der Villacher Brauerei, die zusammengehören. In Klagenfurt selbst werden nur mehr spezielle Craft-Biere gebraut, wie das Schleppe No.1, Schleppe Belle Saison oder India Pale Ales. Diese ausgezeichneten Kreativbiere gewinnen viele Preise und sind wahrlich jeden Schluck wert!

Direkt in der Schleppe Brauerei auf drei Ebenen befindet sich die Schleppe Eventhalle – es ist ein ganz besonderes Flair zwischen den großen kupfernen Sudkessel zu speisen, zu tanzen, zu schauen, zu hören bei was auch immer. Lichttechnik Kummer, die diese drei Ebenen während der diversen Events ausleuchtet, macht schließlich das Ambiente jedweder Veranstaltung endgültig zum Erlebnis.

Ein Grund mehr für das Steuerbüro Dr. Schönfelder, gemeinsam mit Familie Kummer eine Brauerei Führung zu besuchen und insbesondere das Endprodukt – das Schleppe Bier – zu genießen. Und ein Genuss war es wahrlich! Sehr empfehlenswert! Prost!

Siehe auch: www.schleppe.at

 

 

6/18 – Fronleichnam

Auch heuer wieder sang Carlo als Schüler der Ursulinen beim großen Fronleichnamsfest vor dem Klagenfurter Dom mit. Ein schönes Fest war es, gehalten von Bischof Alois Schwarz,  umrahmt von der Militärmusik und dem Domchor.

Fronleichnam, auch Kranzltag, Blutstag oder Sakramentstag genannt, ist in Österreich nicht nur ein Hochfest des katholischen Kirchenjahrs, sondern auch ein gesetzlicher Feiertag. Dieser wird immer am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen. Sprachlich orientiert sich der Feiertag Fronleichnam am lateinischen „corpus christi“, und wurde in der mittelhochdeutschen Sprache mit vrôn (des Herrn) lîcham (Leib) übersetzt. Hieraus lässt sich bereits ableiten, was zu Fronleichnam gefeiert wird: die leibliche Gegenwart Jesu Christi durch das Sakrament der Eucharistie nach dem Vorbild des letzten Abendmahls.

An die heilige Messe schließt sich die Prozession an. Der Priester trägt, gefolgt von den Gläubigen, die Monstranz mit dem Allerheiligsten, beschirmt vom Himmel, mit Gebet und Gesang durch die Straßen.

Viele Orden und Vereine nahmen an der Prozession teil. Neben den Ursulinen und anderen Ordensgemeinschaften, Priestern und Diakonen, den Kartellverbänden, waren auch die päpstlichen Ritterorden – die Malteser, der Deutsche Orden sowie der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem – vertreten. Aber auch die nichtkirchlichen Vereinigungen waren in großer Anzahl gekommen; die Bürgersfrauen, viele Trachtengruppen, die Pfadfinder; selbstredend natürlich das Militär, die Feuerwehr, Polizei und Rettung.

Sie waren alle prächtig anzuschauen in ihren Trachten, Mänteln und Uniformen, als die Prozession begann. Viele Fenster am Weg waren mit Birkenzweigen, Blumen, Marienstatuen und Kerzen geschmückt. Singend und betend ging es vom Dom über den Neuen Platz und Heiligengeist-Platz schließlich zur Stadtpfarrkirche St. Egyd, begleitet vom Glockengeläut all der umgebenden Kirchen. Mit dem sakramentalen Segen und einem von allen gesungenen „Großer Gott, wir loben dich“ endete dort schließlich die Klagenfurter Fronleichnams-Prozession.

Das kühle Bier danach im Theatercafe ums Eck mit Freunden, die man unverhofft getroffen hatte, gehört ebenso dazu und war auch für die Seele erfrischend.

Möge die Prozession der Stadt und uns Einwohnern Glück und Segen bringen, hofft Ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder.

5/18 – Weingut Pesau

Seit Jahrzehnten schon fahren Bernhard und Apollonia ins schöne Weinviertel, genauer gesagt nach Falkenstein im Bezirk Mistelbach. In der lieblichen Landschaft ist Wein allgegenwärtig. Endlos lange Reihen von Rebstöcken, idyllische Kellergassen und alte Presshäuser, man fühlt sich direkt in die Polt-Verfilmungen der Romane von Alfred Komarek hineinversetzt.

Lockere und warme, kalkhaltige Böden bieten beste Voraussetzungen für einen hochqualitativen Weinanbau. In Falkenstein tagte deshalb zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert das Falkensteiner Berggericht, die höchste juristische Instanz bzgl. Weinqualität zwischen Wien und Brünn. Die Falkensteiner Winzer sind sich dieser ihrer Tradition wohl bewusst und leben sie weiter.

Und wie könnte es anders sein? Unsere Freunde dort sind Winzer, schon in der x-ten Generation. Das Weingut Pesau kultiviert seit über vier Jahrhunderten Wein in Falkenstein. Durch den sensiblen Umgang mit der Natur und Handarbeit bis ins Detail entstehen hervorragende Weine. Ein reicher Erfahrungsschatz – jeweils von Vater zu Sohn weitergegeben.

Aktuell leiten das Weingut Pesau die Brüder Andreas und Georg Pesau – Andreas ist für Keller und Weingärten zuständig, aber auch staatlich geprüfter Weinkoster; Georg hat Önologie studiert, ist Sommelier und kümmert sich von Verkostung über Beratung und Marketing bis hin zur kaufmännischen Abwicklung.

Sind Sie an einem wahrlich deliziösen pfeffrigen  Weinviertel DAC interessiert? Oder an einem fruchtigen aber dennoch trockenen Muskat-Ottonel? Oder einem fantastischen Rotwein, dem Rösler? Dann sind Sie im Weingut Pesau an der richtigen Stelle.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, wenn Sie in Falkenstein sind. Aber auch im Steuerbüro Dr. Schönfelder sind immer ein paar Flaschen vorrätig. Vielleicht geben wir ja ein paar Gläschen zur Verkostung ab. : )
Auf Ihr Wohl!

Mehr unter:  www.pesau.at

 

4/18 – Lasertag

Da sich zum Glück gleich in St. Stefan bei Wolfsberg ein Laserdrom befindet, hat sich Apollonia mit Freunden aufgemacht, dieses endlich zu erkunden.

Lasertag oder Lasergame ist ein Spiel, bei dem mehrere Spieler oder Teams versuchen, verschiedene Aufgaben zu lösen und Punkte zu sammeln. Dafür steht einem ein ungefährlicher Infrarotsignalgeber – ein Phaser –  zur Verfügung. Teamplay und Geschicklichkeit sind gefragt!

Die alte Gokarthalle in St. Stefan wurde in ein imposantes, in Schwarzlicht getauchtes Laserdrom (eine Halle für Lasertag-Spiele) umgestaltet. Jeder Spieler trägt eine Weste mit Sensoren an Vorder-, Rück- und Schulterseite, die Treffer, sowohl gegebene als auch erhaltene, werden registriert und an den Zentralcomputer gesendet, der diese auswertet.

Für Trekkies zusammengefasst:
DaSmeymaj bIngDaq chaH DIbeQmoHchu‘ jay‘!   

Es bleibt eigentlich nur Eines zu sagen:
Versuchen Sie es selbst!
Es macht ungeheuren Spaß!!!

Info:  www.megalasergame.at

 

 

3/18 – (Eier)-Köpfe

Klar, minimalistisch und höchst anspruchsvoll – diese Eigenschaften verbindet das Graphikerleben mit dem Künstlerleben von Brandy Brandstätter.

Über Jahrzehnte prägt Brandy die heimische Werbeszene mit seinem außerordentlichen Stil. Er ist Vorreiter, zählt immer zur Avantgarde. Und er sorgt mit seinem preisgekrönten Graphic Atelier in Klagenfurt und Hamburg für geniale Designs. Mit einem künstlerischen Auge, mit viel Fingerspitzengefühl und natürlich mit Perfektion in der Ausarbeitung eröffnet er der Betrachterin, dem Betrachter neue Welten. Werbung wird zur Kunst, zur Alltagskunst, die Emotionen erzeugt.

In den letzten Jahren führt Brandy neben seinem Graphikerleben auch ein Künstlerleben. Aus der Alltagskunst wird gar nicht alltägliche Kunst. Denn sein großflächiges Denken setzt er in eindrucksvolle Installationen um. Seine ersten spektakulären Exponate werden in den jährlich wechselnden Gruppenausstellungen im Kunsthaus:Kollitsch gezeigt.

In der viel beachteten Ausstellung INGEBORG HAT EIN EI GELEGT im Klagenfurter Musil-Haus anlässlich der Tage der deutschsprachigen Literatur wirft Brandy ein eigenwilliges Licht auf die Literatin Ingeborg Bachmann. KOPFLASTIG geht es auch weiter: mit Installationen und Fotocollagen in der Galerie am Kopfbahnhof zeigt Brandy, worüber er sich den Kopf zerbricht. Mit DAS KREUZ IM WEG im Klagenfurter Dom setzt sich Brandy Brandstätter mit der Wahrnehmung und der Selbstwahrnehmung auseinander. Und wie bei allen seinen Werken wird die Betrachterin, der Betrachter nachher vieles anders sehen.

Ab 10. März sind die „Köpfe“ im Hotel Ronacher in Bad Kleinkirchheim bei den Kulturgastspielen mit Harald Krassnitzer zu sehen.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht auch Ihnen eine interessante Oster(eier)zeit – aber machen Sie sich bloß keinen Kopf. : )

 

Siehe dazu:

Brandy Brandstätters Kunst

Kreuz im Weg

 

 

2/18 – Mariä Lichtmess

Am 2. Feber ist bei uns Mariä Lichtmess oder Maria Reinigung, wo das wiederkehrende Licht gefeiert und Kerzen geweiht werden. Lichtmess ist ein Lostag in vielerlei Hinsicht. So kann man zu Lichtmess endlich den Frühling erahnen. Denn nun endet endgültig die Weihnachtszeit. Die Tageslänge nimmt spürbar zu, um zirka eine Stunde, heißt es. Zu Lichtmess endete auch das Bauernjahr, Knechte und Mägde bekamen ihren Restjahreslohn ausbezahlt und konnten eine neue Dienststelle antreten.

Lichtmess geht auf Imbolc zurück, eines der vier großen irisch-keltischen Feste. Imbolc ist ein Lichterfest, deren Rituale oftmals eine Mehrzahl an Kerzen beinhalten, mancherorts werden auch Freudenfeuer entzündet. Zu Imbolc beginnt der keltische Frühling. Es bezeichnet das erste Milchgeben der Schafe im neuen Jahr, die bald darauf die Frühjahrslämmer gebären. Weiters ist es ein Reinigungsfest (Imbolc bedeutet Rundum-Waschung), Frühjahrsputz sozusagen. : )

Es ist das Fest der Heiligen Brigid bzw. Heiligen Brigitta (von Kildare). Sie ist die Schutzpatronin des Heimes und des Herdfeuers, des Viehs, der Kinder und Wöchnerinnen, überhaupt der Frauen, die sie an entscheidenden Stationen ihres Lebens bewacht. Bei den Kelten war Brigid eine dreigestaltige Göttin, als Jungfrau, Mutter und Greisin verkörperte sie die drei Seiten der weiblichen Schöpfungskraft, von der Geburt bis zum Tod.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht Ihnen einen baldigen Frühling, denn wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit (was heuer der Fall war), ist der Frühling nicht mehr weit.

 

1/18 – Silvesterschmaus

Viele Möglichkeiten gibt es, ins neue Jahr hineinzurutschen. Wir wählten heuer den kulinarischen Weg und haben das nicht bereut.

Da man angeblich zu Silvester kein Huhn essen soll, weil ein Hendl nach hinten krampelt, während das Schwein mit der Schnauze nach vorne gräbt – und es soll ja vorwärts gehen im neuen Jahr – begannen wir mit Wildschweinrücken, kurz scharf angebraten. Köstlich!

Aber auch der Hase als Vorbote des Frühlings wurde verkostet, sowohl der Haushase als auch sein freilebender wilder Geselle. Die Meinungen dazu, welcher denn nun besser schmecke, waren zweigeteilt, denn beide waren einfach deliziös.

Auch die oftmals, aber zu Unrecht verschmähten Innereien wurden verkostet. Wer kann schon von sich behaupten, Wildhasennieren gegessen zu haben?

Und so herrlich vor sich her schmausend ging der Silvesterabend viel zu schnell vorüber. Mit dem obligatorischen Schweinskopf und dem Gulasch während des Neujahrskonzertes wurde schließlich das neue Jahr begrüßt.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht auch Ihnen ein ambrosisches 2018!

12/17 – Schellen

Das ist wie mit der Blume. Wenn du eine
Blume liebst, die auf einem Stern wohnt, so ist
es süß, bei Nacht den Himmel zu betrachten.
Alle Sterne sind voll Blumen.

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es sein, als lachten alle Sterne, weil
ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf
einem von ihnen lache. Du alleine wirst Sterne
haben die lachen können!

Es wird sein, als hätte ich dir statt der Sterne
eine Menge kleiner Schellen geschenkt,
die lachen können.

Mein Stern wird für dich einer der Sterne sein.
Dann wirst du alle Sterne gern anschauen…
Alle werden deine Freunde sein.

Der kleine Prinz
Antoine de Saint-Exupéry

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder  wünscht Ihnen eine gute und nicht ganz so hektische Vorweihnachtszeit.

11/17 – Die Rockerbraut im Steuerbüro

Seit dem Sommer wird das Steuerbüro Dr. Schönfelder durch eine neue Mitarbeiterin tatkräftig und flink unterstützt. Martina Kandler stammt  aus Hohentauern am beeindruckenden Triebener Tauern in der Steiermark.

Das Dorf mit ca. 400 Einwohnern liegt auf einer Seehöhe von knapp 1.300 Metern; es ist also nicht verwunderlich, dass Martina ein Naturfreak ist. Sie liebt es in den Bergen zu wandern, mag den Winter und die Kühle. Heiße Sommer, Großstädte und Shoppingtempel sind ihr ein Gräuel.

Nach ihrer Matura im Stiftsgymnasium Admont studierte Martina Medien und Kommunikationswissenschaften an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Im Zuge dessen verbrachte sie ein Auslandssemester in Skandinavien. In der finnischen Hafenstadt Vaasa am Bottnischen Meerbusen konnte sie so richtig ihrer Vorliebe frönen im Freien zu wandern und dem Meer zu lauschen.

Doch der Bachelor of Arts war ihr nicht genug, und so studiert sie nun noch Wirtschaft und Recht. Ihr Feuerstuhl kommt da gerade recht, wenn sie nach ihrer Arbeit bei uns schnell in die Vorlesung braust.

Tja, im Steuerbüro Dr. Schönfelder geht’s eben zack-zack. 🙂

 

10/17 – Am und im Griffner Schlossberg

Viele kleine Schätze gibt es in Kärnten; so zum Beispiel den Schlossberg in Griffen. Er fällt markant ins Auge, insbesondere wenn man auf der Autobahn unterwegs ist. Und als altbekannte Freunde von Apollonia wieder einmal in Kärnten weilten, wurde die Gelegenheit endlich beim Schopf gepackt.

Im Inneren des Felsens befindet sich die Griffner Tropfsteinhöhle, sie gilt als bunteste Schauhöhle Österreichs. Klein, aber oho, mit konstanten acht Grad, wurde sie schon in der Steinzeit von Menschen als Unterschlupf benutzt. Werkzeuge, aber auch Knochenfunde von Riesenhirschen und Wollnashörnern belegen dies.

Oben auf dem Berg zeigen sich Reste einer Wehrburg, im 12. Jahrhundert von den Bamberger Fürstbischöfen – wie oft in Kärnten – erbaut. Sie galt als uneinnehmbar, aber Blitzschlag, Wind und Wetter zusammen mit maroden Dächern führten schließlich doch zu ihrer Zerstörung. Im Jahre 2000 wurde mit den Sanierungsarbeiten der Ruine begonnen. Mehrere Wanderwege führen nun nach oben, der Ausblick dort ist weit und beeindruckend.

Ein besonderes Kleinod befindet sich etwa zwei Kilometer davon entfernt – Stift Griffen. Dieses ehemalige Prämonstratenser Stift in spätromantischer bis barocker Bauweise sollten Sie sich ebenfalls nicht entgehen lassen, wenn Sie schon mal da sind – findet Ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder.