5/12 – Helengeli

Wieder einmal nutzten Karin und Monika die Zeit vor Ostern, um sich von dem langen kalten Winter auf den Malediven zu erholen.

Der Inselstaat der Malediven liegt im Indischen Ozean südwestlich von Indien und Sri Lanka. Er besteht aus mehreren Atollen und hat 1.196 Inseln, von denen nur 220 bewohnt sind. Die weiteren 87 Touristeninseln sind von den „local islands“ streng getrennt. Die Inseln liegen nur knapp einen Meter über dem Meeresniveau, was sie besonders anfällig für den stetig steigenden Wasserspiegel macht. Die höchste Erhebung, auf der Insel Vilingili, misst 2,4 Meter.

Ein Drittel der zirka 330.000 Einwohner leben in der Haupt- bzw. einzigen Stadt Malé. Die ganze Insel ist Stadt, bis direkt zum Ufer drängen sich die Hochhäuser. Die Straßen sind von Autos und Mopeds verstopft, obwohl die längste Ausdehnung nur einen Kilometer beträgt. Die Nachbarinsel Hulhulé besteht nur aus der Landebahn und dem kleinen Flughafengebäude Malé International Airport. Auch viele der Touristeninseln haben oft nur fünfzig bis hundert Meter in ihrer Ausdehnung, ein Vergleich mit Mordillo drängt sich auf. Doch die Enge der Inseln stört nicht, das wahre Antlitz zeigt sich, wenn man unters Wasser blickt. Es gibt keine Worte, um die Schönheit der Korallenriffe zu beschreiben.

Da Karin und Monika  schon verschiedene Inseln der Malediven kennen gelernt haben und leider auch dort vereinzelt bereits der „Ballermann“ Einzug gehalten hat, besuchten sie nun zum wiederholten Male die Insel Helengeli.

Unter Schweizer Führung herrscht dort eidgenössischer Friede – keine Disco, kein Lärm und keine Animationen störten die Ruhe des dahin plätschernden Tages.

Sie schliefen, lasen unter Palmen am weißen Strand, schauten aufs türkise Meer und schnorchelten in der Lagune oder am Riff. Aufregung genug war die bunt schillernde Unterwasserwelt. Bei Wassertemperaturen um die 32° kann man stundenlang im Wasser liegen und die farbigen Fischschwärme, Korallenformationen, Großfische und Haie, Mantas und Rochen, Langusten und Seesterne, Seepferdchen und Unzähliges mehr beobachten.

Mit einem köstliches Abendmahl unter dem unbeschreiblich klaren Sternenhimmel, die bloßen Füße im warmen Sand, das sanfte Plätschern der Wellen als Hintergrundmusik, gingen die Tage zur Neige. Wahre pure Erholung!

Sie verfügen dieser Tage nicht über die Zeit, eben mal auf den Malediven abzutauchen? Dann schaffen Sie sich und Ihren Lieben viele kleine bunte Oasen der Erholung im Alltag, rät Ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder.