4/07 – Am Korallenriff

Während Monika und Karin des Steuerbüros Dr. Schönfelder sich auf der maledivischen Insel Helengeli schnorchelnd vom Steuerstress erholten, verbrachte Apollonia eine Woche am ägyptischen Sinai im Fischerstädtchen Dahab und betauchte das Rote Meer mit seinen Schätzen.

Ob Indischer Ozean, ob Rotes Meer, kilometerlange Korallengärten und -wände ziehen Taucher und Schnorchler schon lange in ihren Bann. Lebende Korallenriffe existieren im flacheren Wasser, wo noch das Sonnenlicht hinreicht, bis hin zur Wasseroberfläche. Sie benötigen eine gewisse Wassertemperatur, die 20° C nur selten unterschreitet; werden allerdings ca. 33° C überschritten, sterben die Korallen ab. Diese sog. „Korallenbleiche“ war vor ein paar Jahren ein großes Problem auf den Malediven.

Korallenriffe entstehen im Laufe vieler Jahrhunderte aus den Skeletten von Steinkorallen, die aus Kalk bestehen. Sie bilden die größten von Lebewesen geschaffenen Strukturen auf der Erde und sind Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren.

Die Welt unter Wasser gleicht einem bunten Garten mit zahllosen Korallen-, Anemonen- und Fischarten. Da wären die Drückerfische, wobei der Riesendrücker bis zu 75 cm lang werden kann. Er ist einer der wenigen Fische, die für Taucher gefährlich werden können. Der eckige Kofferfisch ist tatsächlich eckig und sieht aus, als hätte er eine kleine Schmuckschatulle verspeist – vielleicht hat er dies ja, immerhin ist er ein typischer Allesfresser. 🙂

Es gibt Kugel- und Igelfische, Grundeln, Kaiser- und Doktorfische. Diese haben scharfe „Skalpelle“ an ihrer Schwanzbasis, die bei manchen Arten wie Klappmesser abgespreizt werden können und rasiermesserscharf sind. Ein Doktorfisch war scheint’s in die blauen Flossen von Apollonia verliebt und folgte ihr geduldig bei einem Tauchgang.

In grellen bunten Farben und Formen erfreuen Falter-, Halfter- und Wimpelfische das Auge, sowie Papageien- und Lippfische. Insbesondere der Napoleonsfisch mit seiner Größe bis zu 2 Meter ist ein imposanter Anblick. Die kleinen Clownfische wiederum haben sich die nesselnden Seeanemonen zum Lebensraum gemacht, wo sie ihre Nahrung – Zooplankton – finden und vor Unbill geschützt sind.

Dann wären noch Schwärme von Barschen, Äschen und Makrelen, Füsiliere und Schnapper, Süßlippen und Fledermausfische. Letztere sind einige der wenigen Fische, die Quallen fressen. Nicht zu vergessen Barrakudas, die Steinfische, die man auf Grund ihrer perfekten Tarnung meist übersieht, Rotfeuer- und Skorpionfische, Muränen und Kopffüßer.

Wenn man Glück hat, trifft man beim Schnorcheln auf Delphine, wie es Karin und Monika passiert ist. Es finden sich auch Schildkröten und verschiedene Haie und Rochen. Der Manta, auch Teufelsrochen genannt, trägt seinen Namen zu Unrecht, filtert er doch nur mit seinen einrollbaren Kopflappen das nahrhafte Plankton aus dem Wasser. Manchmal kann man sie bei sog. Putzerstationen beobachten.

Solch Putzerstationen werden von vielen Fischen des Riffs,  egal ob Fried- oder Raubfisch, regelmäßig besucht. Manche Putzerfische säubern nicht nur die Haut ihres „Kunden“, sondern gehen auch ins Maul zur Zahnpflege, auch wenn es Raubfische sind.

Zahlreiche Eindrücke über und unter Wasser bleiben als Erinnerung. Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht auch Ihnen einen wachen und erlebnisreichen Frühling, ob ober oder unter Wasser.